Cellulite gehört sicherlich zu den Problemzonen, die Frauen am meisten betrifft. Schade eigentlich, dass sie nur in bestimmten Jahrhunderten und nur in bestimmten Kulturkreisen als attraktiv gelten, dann wäre alles so einfach. Doch unter hiesigen Bedingungen müssen sich Frauen eben anderweitig helfen, damit man Cellulite bekämpfen kann.
Doch wie entsteht sie eigentlich?
Oftmals liest man, dass es sich bei Orangenhaut um Schlacke, Ablagerungen oder Giftstoffe handelt, doch dies ist Unsinn. Wissenschaftliche Studien konnten keinerlei Beweise für diese Behauptung finden, dennoch hält die Alternativmedizin an dieser Theorie fest. Teilweise ist es natürlich so besser möglich, bestimmte Anti-Cellulite-Produkte zu verkaufen. Die Wahrheit liegt jedoch in der Beschaffenheit des Gewebes der Frau, die sich vom Mann in vielerlei unterscheidet. Das Fettgewebe liegt bei ihnen unter der Haut. Die Kollagenstränge, die sich hier ebenfalls befinden, um der Haut Straffheit und Elastizität zu verleihen, hat ein steppendeckenähnliches Muster. Durch diese Form kann es stark gedehnt werden, wie es beispielweise bei der Schwangerschaft wichtig ist. Beim Mann ist dies nicht so. Seine Kollagenstränge sind sozusagen in Streifenform angeordnet. Die Kollagenstränge der Frau bringen aber ebenso ein Nachteil mit sich: Wenn das Fettgewebe zunimmt oder aufgrund hormoneller Veränderungen anschwillt, werden sie gedehnt und als Organgenhaut sichtbar.
Was hilft gegen Cellulite?
Die Erklärung der Entstehung hat deutlich gemacht, dass viele Produkte der Alternativmedizin nicht wirken. Daneben gibt es noch viele weitere Methoden, die angeboten werden, um Cellulite zu bekämpfen. Ob Fettabsaugungen, Cremes, wie Kakaobutter, Vakuumröhren, Bäder Möglichkeiten gibt es viele. Dennoch gibt es keine Nachweise, dass diese wirklich funktionieren. Das Problem ist, dass Cellulite in den unteren Hautschichten entsteht und viele Behandlungsmethoden nur oberflächlich wirken. Zum einem großen Teil ist es ebenso genetisch bedingt. Dennoch kann man mit gesunder Ernährung und regelmäßigen Sport die Entwicklung verlangsamen und bei sehr gesunder Ernährung und intensiven Sport ebenso entgegen wirken. Darüber hinaus helfen Massagen oder auch Wechselduschen, um die Elastizität des Bindegewebes verbessern.

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